Die ersten beiden Spieltag machen Lust auf mehr. Bis auf die Maddogs Mannheim, die es diese Saison schwer haben werden in der Tabelle nach oben zu klettern, streiten wohl alle Teams um die Playoffs. Somit ist jedes Spiel ein Kampf um die Halbfinaltickets. Wenn dann noch am Freitag um 20 Uhr die Rhinos in Heilbronn zum Klassiker antreten, schlägt das Eishockeyherz "Vor-Freude" noch höher.

Beide Teams haben ähnliche Voraussetzungen und befinden sich mitten im Umbruch. In Heilbronn hat man sich für dieses Projekt einen neuen Trainer gesucht und ist mit dem dafür bestens geeigneten und in Hügelsheim nicht unbekannten Pavol Jankovic aus Stuttgart fündig geworden. Zufällig wurde kurz zuvor in Heilbronn die Trainerstelle frei, nachdem Heiko Vogler in der Landeshauptstadt unterschrieben hatte und Jankovic quasi auf der Straße stand. Letztlich war es ein "Tausch", der in der aktuellen Situation beiden Mannschaften weiterhelfen und die Liga noch spannender machen wird.

Im Tor setzen die Eisbären auf ihre letztjährige Playoff-Garantie, die zur zweiten Saisonhälfte in Person des Kanadiers Andrew Hare aus Deggendorf (DEL2) zum HEC wechselte und das Team noch in die Playoffs führte. Davor tummelt sich eine bunte Mischung aus erfahrenen Crack's und jungen Spielern aus dem U20- Team. Wusste vor zwei Wochen noch niemand so recht wo die Eisbären einzuordnen sind, gaben die ersten beiden Spiele eine Antwort. In Zweibrücken unterlagen die Polartiere knapp mit 2:4, nachdem es kurz vor Ende 2:3 stand und letztlich ein empty net Treffer die Entscheidung brachte. Am letzten Spieltag gab es einen bravourösen 4:1 Heimerfolg gegen keinen Geringeren als den amtierenden Meister aus Bietigheim.

Die Eishockeyfans dürfen sich auf einen spannenden Eishockeyabend freuen und ganz nebenbei handelt es sich ja auch noch um den "Klassiker" schlechthin, wenn auch mittlerweile die meisten Akteure die Entstehung dessen nur vom Hörensagen kennen.