Mit 4:7 mussten sich die Baden Rhinos gestern in der Stuttgarter Eiswelt den Rebels geschlagen geben. Es war ein Rückschlag zum ungünstigsten Zeitpunkt, den sich die Rhinos allerdings selbst zuzuschreiben haben, da sie ab der Halbzeit reagierten statt zu agieren und die Gastgeber das Spiel machen ließen.

Waren die Rhinos zum Auftakt noch präsenter und hatten doch einige Möglichkeiten, erzielte Willer nach acht Minuten die Stuttgarter Führung. Doch nur eine Minute später nutzte Iven Rösch ein Getümmel vor dem Tor gedankenschnell zum Ausgleich.

Im Mitteldrittel schlossen Cedrick Duhamel und Graham Brulotte durch letzteren einen 2-auf-1 Konter zur ersten Führung ab (25.). Fünf Minuten später musste der Torschütze auf die Strafbank. Erster Nutznieser war allerdings Hügelsheim, denn Andy Mauderer eroberte die Scheibe im eigenen Drittel und legte vor dem Rebels-Tor mustergültig auf Iven Rösch zu dessem zweiten Treffer an diesem Abend ab. (32.). Doch die Rebels schlugen noch im selben Powerplay zurück und kamen durch Daucik zum Anschluss, ehe zwei Minuten später Kubek gar der Ausgleich gelang. Nun hatten die Gastgeber Oberwasser und kamen, unterstützt durch Abstimmungs- und Zuordnungsfehler der zweiten Reihe, durch Kapitän Becker noch vor der Sirene sogar zum vierten und fünften Treffer.

Diesen Schwung nahmen die Rebels auch mit ins Schlussdrittel, denn keine drei Minuten waren absolviert, als Hotz mit dem 6:3 die Vorentscheidung gelang. Bei den Rhinos lief indes nichts mehr zusammen, sämtliche Bemühungen wurden von den spielbestimmenden Rebels entweder zunichte gemacht oder nicht konsequent genug in Zählbares umgesetzt. Sechs Minuten vor dem Ende machte Kubek mit dem 7:3 alles klar, Johnsons Treffer kurz vor Ende zum 7:4 Endstand diente nur noch der Kosmetik.

Nun gilt es heute, im Heimspiel gegen die Eisbären Eppelheim alles in die Waagschale zu werfen, um die Eisbären auf Distanz zu halten.