Nach 8 Jahren, 158 Spielen, 52 Toren, 80 Vorlagen und 174 Strafminuten sagt ein wirklich Großer leise Servus: Sebastian Wolf beendet schweren Herzens seine Karriere und widmet sich fortan seiner jungen Familie und dem neuen beruflichen Aufgabengebiet.

Der in Zwickau geborene (wie er stets betonte) Westsachse durchlief den Nachwuchs in Schönheide. Nach einem Zwischenstopp in der U20 des ETC Crimmitschau spielte er von 2005 bis 2010 wieder für Schönheide in der Regionalliga.

Pünktlich zur Jungernsaison der Baden Rhinos im Spätsommer 2010 stand er plötzlich vor der Eisarena und fragte Peter Seywald, ob er sich nach seinem beruflichen Umzug in den Kreis Offenburg den Baden Rhinos anschließen dürfe. Bereits das erste Eistraining damals in Schwenningen zeigte, dass Wolfi eine absolute sportliche Bereicherung für die neuformierte Mannschaft sein sollte. So wie er zurückhaltend im Bus saß, konnte zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnen, welch grandioser und lustiger Typ Mensch sich hinter der künftigen Nummer 8 verbergen würde.

Maßgeblich war er mit seiner Leistung an der errungenen Landesligameisterschaft und dem Aufstieg beteiligt und auch in den folgenden Jahren war er ein äußerst zuverlässiger Verteidiger auf dem Eis, der keinen Zweikampf scheute und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellte.

Mit fast 34 Jahren hängt er eigentlich viel zu früh seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel. Er hat uns aber angedroht, ab und an mal vorbeizuschauen. Wir freuen uns drauf. Machs gut, Wolfi...bis bald.