Die Baden Rhinos haben das Ziel für das Wochenende geschafft und nach der Niederlage am Freitag in Bietigheim gestern Abend die Hornets aus Zweibrücken mit 6:3 bezwungen. Nach gleicher Anzahl von Spielen stehen die Rhinos nun vier Punkte vor Zweibrücken, diese können allerdings heute Abend gegen Mannheim wieder verkürzen.

Das Gastspiel am Freitag beim Tabellenführer war die Reise nicht wert. Keine Minute war absolviert als Heffner die Führung für die Gastgeber erzielte. Trotz zahlreicher Überzahlsituationen gegen hitzige Steelers stellte sich für die Rhinos kein Erfolg ein. Zum Ende eines chancenarmen Drittels wurden vermehrt die Rhinos auf die Strafbank beordert, was das 2:0 durch Albrecht bei doppelter Überzahl zur Folge hatte. Im Mittelabschnitt setzte sich das Spielchen so fort. Ein einfacher Puckverlust führte in der 30. Minute zum Konter den White zum 3:0 einschoss. Die 35. Minute brachte etwas Hoffnung, Cedrick Duhamel verkürzte in Überzahl auf 1:3, doch nur wenige Sekunden später wurde diese wieder zerstört. Bietigheims Heintz provozierte Friedberger, der daraufhin alleine bestraft wurde. Die Unterzahl führte zum 4:1 (Kneisler) was Kapitän Fleury so auf die Palme brachte, dass er mit einer Spieldauer vom Eis geschickt wurde. Vostarek und Gross nutzten die Schlußphase des Mitteldrittels zum 6:1. Der Schlussabschnitt begann wieder nicklig. Heintz streckte Friedberger mit einem Stockschlag nieder, wofür er ebenfalls mit Spieldauer bedacht wurde. Am Spielgeschehen änderte dies allerdings nichts mehr. Das Powerplay verstrich und Bietigheim stellte durch White und Windisch den 8:1 Endstand her.

Tags darauf stand eine scheinbar komplett veränderte Mannschaft auf dem Eis. Eine hohe Laufbereitschaft, Einsatz und Wille brachten die Rhinos gegen die Zweibrücker Hornets auf das Eis und wurden in der 12. Minute durch Cedrick Duhamel’s Überzahltreffer belohnt. Doch auch die Hornets nutzten eine numerische Überlegenheit und konnten drei Minuten später durch Matheson ausgleichen. Das Mitteldrittel begann suboptimal. Als Sebastian Wolf im eigenen Torraum den Puck mit der Hand bedeckte wurde zurecht auf Penalty entschieden, den Peters zum 1:2 verwandelte (22.). Doch die Rhinos unterstrichen ihre Moral und Björn Groß schlenzte nur eine Minute später zum Ausgleich ins linke Toreck. In der 37. Minute war es Dennis Walther vorbehalten, der wiederum in Überzahl mit einem verdeckten Schuss aus der Drehung seinen ESC in Führung brachte. Und es kam noch besser. Einen langen Eröffnungspass von Obermann legte Mauderer in den Lauf von Marco Trenholm, der erst noch scheiterte aber seinen eigenen Nachschuss genau 15 Sekunden nach dem dritten Treffer zum 4:2 über die Linie drückte. Wütende Gegenangriffe konnte die ESC-Abwehr vereiteln, so dass es mit der zwei Tore Führung in die zweite Pause ging. Der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Trenholm behauptete den Puck hinter dem Gästetor und brachte das Spielgerät zu Andy Mauderer, der den Stellungsfehler von Zweibrückens Schlussmann erkannte und aus spitzem Winkel das 5:2 erzielte (42.). Die Rhinos machten nun nicht den Fehler nur abzuwarten sondern spielten weiter nach vorne. Dech, Johnson und Walther hatten Großchancen auf dem Schläger, die Chadim in letzter Not entschärfte. Besser machten es die Hornets, denen es sechs Minuten vor dem Ende gelang durch Lingenfelser zu verkürzen. Doch selbst das Herausnehmen ihres Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers nutzte dem amtierenden Meister nichts mehr. Acht Sekunden vor der Sirene traf Noel Johnson ins leere Tor zum 6:3 Endstand. Nun haben es die Rhinos in der eigenen Hand, das Playoff-Ticket zu lösen.

 

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