Auftaktwochenende. Zweimal auswärts. Sechs Punkte. Das ist die nüchterne Bilanz der Baden Rhinos. Nüchtern sachlich war auch die Leistung der Nashörner am Sonntagabend in Schwenningen, als man kompakt und mannschaftlich geschlossen die FireWings mit 4:1 bezwang. 

Hatten die ersten zehn Minuten noch kaum Torchancen der Rhinos abonniert, schlug Cedrick Duhamel in der 12. umso brutaler zu. In eigener Unterzahl wurde er von Math Fleury in Szene gesetzt und gewann das Psychospielchen gegen Schlussmann Hoppe zum 1:0.  Dies war auch der Stand nach dem ersten Abschnitt. 

Im Mitteldrittel ging das temporeiche Spielchen weiter. Sowohl die Gastgeber als auch die Rhinos hatten ihre Chancen, erfolgreich waren aber nur die Gäste, nachdem Rouven Siel den Angriff selbst einleitete und den Nachschuss zum 2:0 Gamewinner ins Netz drosch (28.).

Zählbares sollte nicht mehr passieren, so dass die letzten 20 Minuten wie so oft über Sieg und Niederlage entscheiden mussten. 

Nach einer Minute befanden sich die Rhinos in Überzahl, welche Maxim Engel zum 3:0 nutzte. Ein von Friedberger ins eigene Tor abgefälschter Schuss machte die Partie noch einmal spannend  (53.). Schwenningen drückte auf den Anschluss,  verpasste aber gute Möglichkeiten. Besser machte es Marco Trenholm drei Minuten vor dem Ende, der mit dem 4:1 für die Entscheidung sorgte. 

Unglücklich war eine Minute vor dem Ende eine Spieldauerstrafe gegen Dominik Dech, der aus der Drehung mit einem Gegner zusammenprallte und Schiri Veser die Chance auf eine große Strafe gegen die Rhinos ermöglichte.  

 

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